Entgelttransparenz 2026: Was Arbeitgeber jetzt umsetzen müssen
Die EU-Lohntransparenzrichtlinie fordert von Arbeitgebern ab Juni 2026 die Angabe von Gehältern, die Gewährung von Auskunftsrechten sowie die Anpassung von Verträgen. Die arbeitsrechtlichen Vorgaben nehmen erheblich zu, weshalb Unternehmen ihre Vergütungsstrukturen überprüfen und ihre Abläufe rechtssicher neu gestalten müssen.
Entgelttransparenzrichtlinie 2026: Handlungsbedarf für Arbeitgeber
Am 8. Juni 2026 treten die neuen Vorgaben der europäischen Entgelttransparenzrichtlinie in Kraft. Ziel der Richtlinie ist die konsequente Durchsetzung des Grundsatzes „Gleicher Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit“.
Fristlose Kündigung während des Urlaubs? BAG verschärft Anforderungen an den Arbeitgeber
Das Bundesarbeitsgericht hat mit Urteil vom 4. Dezember 2025 (2 AZR 55/25) eine wichtige Klarstellung zur Zwei-Wochen-Frist des § 626 Abs. 2 BGB getroffen. Die Entscheidung zeigt, dass Arbeitgeber bei schwerwiegenden Pflichtverletzungen eines Arbeitnehmers auch während dessen Urlaubs zügig handeln müssen.
Gender Pay Gap: Haftungsrisiken für Unternehmen im Arbeitsrecht
Ungleiche Entlohnung führt zu wachsenden arbeitsrechtlichen Risiken: Aktuelle BAG-Urteile, strengere Vorgaben durch das Entgelttransparenzgesetz sowie EU-Regelungen ab 2026 machen eine zeitnahe Compliance unerlässlich, um Haftungsfolgen und arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen abzuwenden.
Scheinselbstständigkeit 2026: Neue Risiken für Auftraggeber und Honorarkräfte
Ab 2026 ergeben sich neue Compliance-Anforderungen für Plattformarbeit und Honorartätigkeiten: EU-Plattformrichtlinie, BSG-Rechtsprechung und das Auslaufen von § 127 SGB IV verschärfen arbeitsrechtliche Risiken und machen rechtssichere Vertrags- und Beschäftigungsmodelle für Auftraggeber erforderlich.
Fachkräftemangel lösen: Rechtssichere Strategien für Arbeitgeber 2026
Der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften macht arbeitsrechtliche Strategien erforderlich: Chancenkarte, Blue Card EU und flexible Beschäftigungsmodelle rücken in den Vordergrund. Arbeitgeber sind gefordert, rechtskonforme Instrumente einzusetzen, um Mitarbeiter zu rekrutieren, an das Unternehmen zu binden und Haftungsrisiken auszuschließen.
Gehaltsangaben in Stellenanzeigen: Pflicht oder Risiko?
Vergütungsangaben in Stellenausschreibungen erlangen im Arbeitsrecht zunehmend Relevanz: Die EU-Lohntransparenzrichtlinie tritt im Juni 2026 in Kraft, AGG und EntgTranspG formulieren eindeutige Anforderungen. Arbeitgeber sind gehalten, rechtskonform zu formulieren und ihre Abläufe rechtzeitig anzupassen.
Risiken automatisierter HR-Systeme Pflichten für Arbeitgeber
KI-gestützte Personalsysteme rücken arbeitsrechtlich in den Mittelpunkt: Die KI-Verordnung greift ab August 2026, EuGH-Urteile, AGG sowie Mitbestimmungsrechte erhöhen die Anforderungen. Arbeitgeber sind gefordert, Gefahrenpotenziale zu identifizieren und ihre Compliance-Strukturen rechtzeitig anzupassen.
Bonuszahlungen und Zielvorgaben: BAG-Urteile zu einseitig geänderten Zielvereinbarungen
Ändert der Arbeitgeber Ziele einseitig oder schließt er keine Zielvereinbarung, wirkt sich das unmittelbar auf den Anspruch auf Bonuszahlungen aus. Das Bundesarbeitsgericht hat hierzu eindeutige Grundsätze herausgearbeitet. In diesem Beitrag werden die zentralen Urteile erläutert, wann ein Anspruch auf Schadensersatz entsteht und wie Beschäftigte ihren Bonusanspruch geltend machen können.
EU AI Act: Was Arbeitgeber jetzt tun müssen – und was es kostet, wenn sie es nicht tun
EU AI Act ab 2. August 2026: Arbeitgeber müssen Mitarbeitende schulen, KI-Einsatz regeln und dokumentieren. Welche Pflichten gelten und welche Bußgelder drohen.