Fachkräftemangel lösen: Rechtssichere Strategien für Arbeitgeber 2026
Der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften macht arbeitsrechtliche Strategien erforderlich: Chancenkarte, Blue Card EU und flexible Beschäftigungsmodelle rücken in den Vordergrund. Arbeitgeber sind gefordert, rechtskonforme Instrumente einzusetzen, um Mitarbeiter zu rekrutieren, an das Unternehmen zu binden und Haftungsrisiken auszuschließen.
Gehaltsangaben in Stellenanzeigen: Pflicht oder Risiko?
Vergütungsangaben in Stellenausschreibungen erlangen im Arbeitsrecht zunehmend Relevanz: Die EU-Lohntransparenzrichtlinie tritt im Juni 2026 in Kraft, AGG und EntgTranspG formulieren eindeutige Anforderungen. Arbeitgeber sind gehalten, rechtskonform zu formulieren und ihre Abläufe rechtzeitig anzupassen.
Risiken automatisierter HR-Systeme Pflichten für Arbeitgeber
KI-gestützte Personalsysteme rücken arbeitsrechtlich in den Mittelpunkt: Die KI-Verordnung greift ab August 2026, EuGH-Urteile, AGG sowie Mitbestimmungsrechte erhöhen die Anforderungen. Arbeitgeber sind gefordert, Gefahrenpotenziale zu identifizieren und ihre Compliance-Strukturen rechtzeitig anzupassen.
Überwachung durch Software: Ihre Rechte als Arbeitnehmer
Die digitale Überwachung von Beschäftigten erreicht 2026 ein neues Niveau. Dennoch sind Tastaturaufzeichnung, Bildschirmüberwachung und Standortverfolgung strikten arbeits- und datenschutzrechtlichen Schranken unterworfen, sodass Arbeitnehmer effektive Abwehrrechte gegen rechtswidrige Kontrollmaßnahmen haben.
Darf KI Sie kündigen oder bewerten? Ihre Rechte 2026
Ab 2026 reguliert die EU-KI-Verordnung den Einsatz künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz deutlich strenger. Arbeitnehmer profitieren von erweiterten Datenschutz- und Transparenzansprüchen, während rein auf KI gestützte Personalentscheidungen weiterhin rechtswidrig sind.
KI im Bewerbungsgespräch 2026: Erlaubt oder verboten?
Der Einsatz von KI in Bewerbungsprozessen wird 2026 durch strenge rechtliche Regelungen begrenzt. Automatische Auswahlverfahren und die Analyse von Gefühlsregungen unterliegen gesetzlichen Beschränkungen, sodass Bewerber ihre Rechte auf Datenschutz, Transparenz und Schutz vor Benachteiligung wirksam durchsetzen können.
Bonuszahlungen und Zielvorgaben: BAG-Urteile zu einseitig geänderten Zielvereinbarungen
Ändert der Arbeitgeber Ziele einseitig oder schließt er keine Zielvereinbarung, wirkt sich das unmittelbar auf den Anspruch auf Bonuszahlungen aus. Das Bundesarbeitsgericht hat hierzu eindeutige Grundsätze herausgearbeitet. In diesem Beitrag werden die zentralen Urteile erläutert, wann ein Anspruch auf Schadensersatz entsteht und wie Beschäftigte ihren Bonusanspruch geltend machen können.
Mindestlohn 2026: Was Ihnen wirklich zusteht
Im Jahr 2026 liegt der Mindestlohn bei 13,90 Euro je Stunde. Trotzdem kommt es regelmäßig zu Verstößen durch nicht vergütete Arbeitszeiten, Praktikumsverhältnisse oder rechtsunwirksame Vertragsklauseln, sodass Arbeitnehmer beträchtliche Nachforderungen durchsetzen können.
EU AI Act: Was Arbeitgeber jetzt tun müssen – und was es kostet, wenn sie es nicht tun
EU AI Act ab 2. August 2026: Arbeitgeber müssen Mitarbeitende schulen, KI-Einsatz regeln und dokumentieren. Welche Pflichten gelten und welche Bußgelder drohen.
Homeoffice-Anspruch: Was gilt aktuell nach der Rechtsprechung?
Besteht für Arbeitnehmer ein Anspruch auf Homeoffice? Gesetzlich besteht ein solcher Anspruch bislang nur in eingeschränktem Umfang. Der Beitrag erläutert, wie die aktuelle Rechtsprechung dazu steht, unter welchen Umständen Arbeitgeber Homeoffice ablehnen dürfen, welche Bedeutung der Betriebsrat hat und in welchen Fällen eine arbeitsrechtliche Prüfung ratsam ist.