Equal Pay 2026: Wann Sie Anspruch auf mehr Gehalt haben
Equal Pay erhält 2026 im Arbeitsrecht zunehmende Relevanz: Durch die BAG-Rechtsprechung und die EU-Entgelttransparenzrichtlinie werden Auskunftsrechte ausgeweitet und Entgeltklagen vereinfacht, sodass Arbeitnehmer Ansprüche auf gleiches Entgelt wirksamer geltend machen können.
Fristlose Kündigung während des Urlaubs? BAG verschärft Anforderungen an den Arbeitgeber
Das Bundesarbeitsgericht hat mit Urteil vom 4. Dezember 2025 (2 AZR 55/25) eine wichtige Klarstellung zur Zwei-Wochen-Frist des § 626 Abs. 2 BGB getroffen. Die Entscheidung zeigt, dass Arbeitgeber bei schwerwiegenden Pflichtverletzungen eines Arbeitnehmers auch während dessen Urlaubs zügig handeln müssen.
Klageverzicht nach Kündigung – warum Sie trotzdem klagen sollten
Sie haben eine Kündigung erhalten. Im selben Dokument steht ein Satz, der Sie einschüchtert: Sie verzichten auf jede Klage. Viele Arbeitnehmer glauben, damit sei alles entschieden. Das stimmt so nicht. Solche Klauseln sind häufig unwirksam – und selbst wenn Sie unterschrieben haben, kann es noch Wege geben, sich zu wehren.
Gender Pay Gap: Haftungsrisiken für Unternehmen im Arbeitsrecht
Ungleiche Entlohnung führt zu wachsenden arbeitsrechtlichen Risiken: Aktuelle BAG-Urteile, strengere Vorgaben durch das Entgelttransparenzgesetz sowie EU-Regelungen ab 2026 machen eine zeitnahe Compliance unerlässlich, um Haftungsfolgen und arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen abzuwenden.
Scheinselbstständigkeit 2026: Neue Risiken für Auftraggeber und Honorarkräfte
Ab 2026 ergeben sich neue Compliance-Anforderungen für Plattformarbeit und Honorartätigkeiten: EU-Plattformrichtlinie, BSG-Rechtsprechung und das Auslaufen von § 127 SGB IV verschärfen arbeitsrechtliche Risiken und machen rechtssichere Vertrags- und Beschäftigungsmodelle für Auftraggeber erforderlich.
Fachkräftemangel lösen: Rechtssichere Strategien für Arbeitgeber 2026
Der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften macht arbeitsrechtliche Strategien erforderlich: Chancenkarte, Blue Card EU und flexible Beschäftigungsmodelle rücken in den Vordergrund. Arbeitgeber sind gefordert, rechtskonforme Instrumente einzusetzen, um Mitarbeiter zu rekrutieren, an das Unternehmen zu binden und Haftungsrisiken auszuschließen.
Gehaltsangaben in Stellenanzeigen: Pflicht oder Risiko?
Vergütungsangaben in Stellenausschreibungen erlangen im Arbeitsrecht zunehmend Relevanz: Die EU-Lohntransparenzrichtlinie tritt im Juni 2026 in Kraft, AGG und EntgTranspG formulieren eindeutige Anforderungen. Arbeitgeber sind gehalten, rechtskonform zu formulieren und ihre Abläufe rechtzeitig anzupassen.
Risiken automatisierter HR-Systeme Pflichten für Arbeitgeber
KI-gestützte Personalsysteme rücken arbeitsrechtlich in den Mittelpunkt: Die KI-Verordnung greift ab August 2026, EuGH-Urteile, AGG sowie Mitbestimmungsrechte erhöhen die Anforderungen. Arbeitgeber sind gefordert, Gefahrenpotenziale zu identifizieren und ihre Compliance-Strukturen rechtzeitig anzupassen.
Überwachung durch Software: Ihre Rechte als Arbeitnehmer
Die digitale Überwachung von Beschäftigten erreicht 2026 ein neues Niveau. Dennoch sind Tastaturaufzeichnung, Bildschirmüberwachung und Standortverfolgung strikten arbeits- und datenschutzrechtlichen Schranken unterworfen, sodass Arbeitnehmer effektive Abwehrrechte gegen rechtswidrige Kontrollmaßnahmen haben.
Darf KI Sie kündigen oder bewerten? Ihre Rechte 2026
Ab 2026 reguliert die EU-KI-Verordnung den Einsatz künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz deutlich strenger. Arbeitnehmer profitieren von erweiterten Datenschutz- und Transparenzansprüchen, während rein auf KI gestützte Personalentscheidungen weiterhin rechtswidrig sind.