Equal Pay 2026: Wann Sie Anspruch auf mehr Gehalt haben
Equal Pay erhält 2026 im Arbeitsrecht zunehmende Relevanz: Durch die BAG-Rechtsprechung und die EU-Entgelttransparenzrichtlinie werden Auskunftsrechte ausgeweitet und Entgeltklagen vereinfacht, sodass Arbeitnehmer Ansprüche auf gleiches Entgelt wirksamer geltend machen können.
Klageverzicht nach Kündigung – warum Sie trotzdem klagen sollten
Sie haben eine Kündigung erhalten. Im selben Dokument steht ein Satz, der Sie einschüchtert: Sie verzichten auf jede Klage. Viele Arbeitnehmer glauben, damit sei alles entschieden. Das stimmt so nicht. Solche Klauseln sind häufig unwirksam – und selbst wenn Sie unterschrieben haben, kann es noch Wege geben, sich zu wehren.
Überwachung durch Software: Ihre Rechte als Arbeitnehmer
Die digitale Überwachung von Beschäftigten erreicht 2026 ein neues Niveau. Dennoch sind Tastaturaufzeichnung, Bildschirmüberwachung und Standortverfolgung strikten arbeits- und datenschutzrechtlichen Schranken unterworfen, sodass Arbeitnehmer effektive Abwehrrechte gegen rechtswidrige Kontrollmaßnahmen haben.
Darf KI Sie kündigen oder bewerten? Ihre Rechte 2026
Ab 2026 reguliert die EU-KI-Verordnung den Einsatz künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz deutlich strenger. Arbeitnehmer profitieren von erweiterten Datenschutz- und Transparenzansprüchen, während rein auf KI gestützte Personalentscheidungen weiterhin rechtswidrig sind.
KI im Bewerbungsgespräch 2026: Erlaubt oder verboten?
Der Einsatz von KI in Bewerbungsprozessen wird 2026 durch strenge rechtliche Regelungen begrenzt. Automatische Auswahlverfahren und die Analyse von Gefühlsregungen unterliegen gesetzlichen Beschränkungen, sodass Bewerber ihre Rechte auf Datenschutz, Transparenz und Schutz vor Benachteiligung wirksam durchsetzen können.
Bonuszahlungen und Zielvorgaben: BAG-Urteile zu einseitig geänderten Zielvereinbarungen
Ändert der Arbeitgeber Ziele einseitig oder schließt er keine Zielvereinbarung, wirkt sich das unmittelbar auf den Anspruch auf Bonuszahlungen aus. Das Bundesarbeitsgericht hat hierzu eindeutige Grundsätze herausgearbeitet. In diesem Beitrag werden die zentralen Urteile erläutert, wann ein Anspruch auf Schadensersatz entsteht und wie Beschäftigte ihren Bonusanspruch geltend machen können.
Mindestlohn 2026: Was Ihnen wirklich zusteht
Im Jahr 2026 liegt der Mindestlohn bei 13,90 Euro je Stunde. Trotzdem kommt es regelmäßig zu Verstößen durch nicht vergütete Arbeitszeiten, Praktikumsverhältnisse oder rechtsunwirksame Vertragsklauseln, sodass Arbeitnehmer beträchtliche Nachforderungen durchsetzen können.
Homeoffice-Anspruch: Was gilt aktuell nach der Rechtsprechung?
Besteht für Arbeitnehmer ein Anspruch auf Homeoffice? Gesetzlich besteht ein solcher Anspruch bislang nur in eingeschränktem Umfang. Der Beitrag erläutert, wie die aktuelle Rechtsprechung dazu steht, unter welchen Umständen Arbeitgeber Homeoffice ablehnen dürfen, welche Bedeutung der Betriebsrat hat und in welchen Fällen eine arbeitsrechtliche Prüfung ratsam ist.
Krankheitsbedingte Kündigungen: Häufig scheitert es an der Dokumentation, nicht an der Krankheit
Krankheitsbedingte Kündigungen scheitern oft nicht an der Krankheit selbst, sondern an fehlender Dokumentation. Wer Fehlzeiten, betriebliche Auswirkungen und das BEM nicht sauber dokumentiert, riskiert eine unwirksame Kündigung. Trixi Hoferichter berät Sie praxisnah und rechtssicher.
Arbeitszeiterfassung 2026: Pflicht, Rechte und was jetzt zu tun ist
Arbeitszeiterfassung 2026: Die Pflicht besteht bereits – Aufsichtsbehörden setzen sie konsequent durch. Was Arbeitgeber jetzt umsetzen müssen und welche Rechte Arbeitnehmer haben. Informieren Sie sich hier.